FAQ Vakuum-Pendelventile
Die Vakuum-Pendelventile von VAT zeichnen sich durch ihre kompakte Bauweise, reibungslosen Betrieb und präzise Steuerungsmöglichkeiten aus.
Sie sind bekannt für folgende Vorteile:
- sehr geringe Partikelbildung dank sanfter, vibrationsarmer Bewegung
- hohe Zuverlässigkeit und lange Wartungsintervalle
- geteiltes Gehäusedesign für eine einfache Wartung vor Ort
- schlankes Profil, das die direkte Montage an eine Prozesskammer erlaubt
Sie sind für Hochleistungsanwendungen wie die Halbleiterfertigung und Displaysysteme unter anspruchsvollen Prozessbedingungen optimiert.
Ein Pendel-Regelventil funktioniert, indem ein kreisförmiger Ventilteller in den Gasströmungsweg zwischen Vakuumkammer und Pumpsystem hinein- oder daraus herausgeschwenkt wird. Der Ventilteller schwenkt dabei um eine Achse, die ausserhalb des Gasstroms liegt.
Die Ventilstellung wird über einen Antrieb und eine Regeleinrichtung gesteuert, die Rückmeldesignale von Drucksensoren erhält. Auf Basis des gemessenen Drucks passt die Regeleinrichtung die Position des Ventiltellers an, um den Leitwert des Ventils zu regulieren. Diese kontinuierliche Anpassung ermöglicht eine stabile Druckregelung innerhalb der Vakuumkammer.
Pendel-Regelventile dienen zur präzisen Druckregelung in Vakuumverfahren, bei denen stabile Betriebsbedingungen unerlässlich sind. Zu den typischen Anwendungen gehören:
- Verfahren der Halbleiterfertigung wie Ätzen und Abscheidung
- Aufbringen von Dünnschichten und Oberflächenbehandlung
- Fertigung von Displays
- Produktion von Solarzellen
- Vakuumsysteme für Forschung und Labor
Diese Ventile tragen dazu bei, den für reproduzierbare und hochwertige Prozessergebnisse erforderlichen Druck präzise einzuhalten.
Pendel-Regelventile bieten für Vakuumanwendungen mehrere Vorteile:
- hochpräzise Druckregelung auch bei niedrigen Druckwerten
- schnelle Reaktionszeiten bei dynamischen Prozessbedingungen
- stabiler und reproduzierbarer Betrieb in anspruchsvollen Fertigungsverfahren
- geringe Partikelbildung, was für Reinraumumgebungen wichtig ist
- breiter Regelbereich, der den Einsatz in verschiedenen Vakuumbereichen ermöglicht
Dank dieser Eigenschaften eignen sie sich besonders für Prozesse, bei denen die Druckstabilität einen direkten Einfluss auf die Produktqualität hat.
Pendel-Regelventile regulieren den Vakuumdruck, indem sie den Leitwert zwischen der Vakuumkammer und dem Pumpsystem einstellen.
Wenn sich der Ventilteller weiter in den Pfad der Gasströmung bewegt, nimmt der Leitwert ab und das Saugvermögen verringert sich, wodurch der Kammerdruck ansteigt. Wenn sich das Ventil weiter öffnet, steigt der Leitwert und die Pumpe entfernt das Gas effizienter, wodurch der Druck sinkt.
Eine Regeleinrichtung überwacht den Kammerdruck kontinuierlich und passt die Ventilstellung entsprechend an, um den gewünschten Druck-Sollwert aufrechtzuerhalten.
Die Hauptunterschiede liegen in ihrer Bauweise und ihren Leistungsmerkmalen:
- Pendel-Regelventile haben einen drehbaren Teller, der mit minimaler Beeinträchtigung des Gasstroms in die Strömung bewegt wird und so eine sehr präzise Druckregelung ermöglicht.
- Drosselklappenventile arbeiten mit einer direkt im Gasstrom angeordneten drehbaren Scheibe, was stärkere Turbulenzen verursachen kann und normalerweise eine weniger präzise Druckregelung bietet.
Pendelventile werden daher bevorzugt bei Anwendungen eingesetzt, die hohe Präzision und geringe Partikelbildung erfordern, typischerweise beim Trockenätzen und bei der Trockenreinigung. Drosselklappenventile hingegen werden häufig für Abscheidungsprozesse und allgemeine Aufgaben der Vakuumregelung verwendet.